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Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum!
Trend: Rote Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen ergänzen die opulente Weihnachtsbaum-Dekoration.
© Gütegemeinschaft Kerzen e. V. & Deko: www.bogies.de
"All überall auf den Tannenspitzen, sah ich goldene Lichtlein blitzen"...! Denn erst die Lichter machen den Weihnachtsbaum richtig weihnachtlich, ihr Schein lässt den Baumschmuck funkeln und glitzern. Und wenn die Kinder unter dem strahlenden Baum mit genauso strahlenden Augen ihre Geschenke auspacken, ist das Weihnachtsfest (fast) perfekt!
Den Baum kann man entweder mit einer Lichterkette beleuchten oder mit echten Kerzen ins rechte Licht rücken. Das warme, wohlig flackernde Licht einer offenen Flamme macht die Atmosphäre erst richtig festlich. Der Überlieferung nach wurde 1611 erstmals ein Weihnachtsbaum von der Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien mit Kerzen geschmückt
Wenn einige Sicherheitshinweise beachtet werden, ist der Gebrauch von echten Weihnachtsbaum-Kerzen völlig ungefährlich: Brennende Kerzen dürfen nie allein gelassen, sondern müssen immer beobachtet werden. Kerzen sollten darüber hinaus nicht direkt übereinander und mit mindestens 15 cm Abstand voneinander befestigt werden. Ideal ist auch ein Baum mit Wurzelballen, da er gegossen werden kann und nicht so schnell austrocknet wie eine "geschlagene" Tanne. Ein Feuerlöscher oder ein mit Wasser gefüllter Eimer sollten für den Notfall in der Nähe des Baums bereitstehen.
Die Weihnachtsbaumkerzen sind in den aktuellen Trendfarben sowie in klassischem Weiß erhältlich. Kerzen aus bzw. mit Bienenwachs duften wunderbar nach Honig und lassen Kindheitserinnerungen wach werden. Neu sind Teelichthalter für den Weihnachtsbaum, die mit speziellen Clips an den Zweigen befestigt werden. Gerade zu Weihnachten, wenn viele Kerzen gleichzeitig brennen, gilt: auf Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen achten, denn sie brennen ruß- und raucharm ab und enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.
Die Geschichte des Weihnachtsbaums
Immergrüne Pflanzen sind schon seit vielen Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen ein Symbol von Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So war das Grün der Blätter im strengen Winter ein Zeichen der Hoffnung auf den bald wiederkehrenden Frühling. Im antiken Rom schmückte man die Häuser mit Lorbeerkränzen. In weiter nördlich liegenden Gegenden hingen in der kalten Jahreszeit Tannenzweige in den Häusern, um bösen Geistern das Eindringen zu erschweren. Im Mittelalter wurde ein geschmückter Baum erstmals schriftlich erwähnt: In Freiburg stellten die Bäcker zu Weihnachten 1419 einen Baum auf, der mit Süßigkeiten behängt war. An Neujahr durften die Kinder ihn dann schütteln und plündern. Bereits zu Anfang des 17. Jahrhunderts war das Aufstellen eines geschmückten Christbaums eine verbreitete Tradition, wobei sich anfangs nur die obere Bevölkerungsschicht einen Weihnachtsbaum leisten konnte, da Tannenbäume in Mitteleuropa recht selten und dementsprechend teuer waren. Um 1830 entstanden die ersten Weihnachtsbaumkugeln aus Glas. Lametta wurde um 1878 entwickelt.
Von der Mitte des 19. Jahrhunderts an wurden verstärkt Tannen- und Fichtenwäldchen angelegt, um die verstärkte Nachfrage nach den Bäumen zu decken. Der Weihnachtsbaum setzte seinen Weg um die Welt fort: Ein deutscher Einwanderer brachte die Tradition 1848 in die Vereinigten Staaten. Im Jahr 1882 wurde, ebenfalls in den USA, der erste Baum mit elektrischen Lichtern beleuchtet, und 1891 bekam auch der amerikanische Präsident einen eigenen Weihnachtsbaum in seinem Amtssitz.
Mehr Infos:
Gütegemeinschaft Kerzen e. V.
Heinestr. 169
70597 Stuttgart
www.kerzenguete.com
© Dezember 2006 - Gütegemeinschaft Kerzen e. V. / openPR.de
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